Das Jahr 2022 der Region Mitte startet mit der Regionsversammlung

Am 16. Januar 2022 fand als Startschuss, in das neue Pfadfinderjahr, die Regionsversammlung der Region Mitte statt. Mit über 70 Teilnehmenden konnten wir, zum zweiten Mal in digitaler Form, sehr produktiv und zügig tagen. So starteten wir mit einer kurzen Andacht in den Sonntag, bevor auch schon die Stämme die Highlights ihres Jahres vorstellten und die Regionsvorsitzenden, Kassier, Vertrauensperson und Materialwart ihre Berichte hielten. Darin wurde auf das Jahr 2021 zurückgeblickt, denn trotz der schwierigen Lage fanden einige spannende Aktionen in der Region statt. Aus unserem Pfingstlager wurde eine eintägige online Alternative, bei der die beste Sippe gesucht wurde. Das mittlerweile schon traditionelle Mr. X konnte wie gewohnt durchgeführt werden und auch die Wölflingsaktion war mit einer Tagesaktion in Röthenbach beim Stamm St. Wolfgang ein voller Erfolg. Das Mitarbeitendenwochenende Mit-Mischen musste leider kurzfristig auf digital umgestellt werden. Nach den Berichten schritten wir zu den Entlastungen und Wahlen voran. Johanna Nerreter wurde erneut als Regionsvorsitzende gewählt und unterstütz damit Schaumi (Thomas Wagner) weiterhin. Nora Schneider ist nicht erneut als Regionsvorsitzende angetreten. Michi Hui wurde zum wiederholten Male als Regionsmaterialwart gewählt und auch der Regionsversammlungsvorstand hat sich als neues Team aus Erfahren und Neulingen zusammen gesetzt.

Zum Schluss wurde noch festgelegt, dass die Regionsversammlung 2023 beim Stamm Emmy Noether stattfinden wird. Der Abschiedskreis und das Singen mussten leider ausfallen.

Der Regionsvorsitz bedankt sich bei allen Mitgliedern der Region für ihre tatkräftige Unterstützung auf allen Ebenen und freut sich auf ein ereignisreiches Jahr.

Text: Nora Schneider

Fahrradtour der Sippe Hirsche aus Schwaig mit Ranger/Rover-Aufnahme

Am ersten Samstag der Sommerferien haben wir uns in Schwaig am Gruppenraum getroffen und sind mit unseren Fahrrädern zur Edelweißhütte nach Hersbruck gefahren.

Gegen Mittag starteten wir unsere dreistündige Tour. In Ottensoos haben wir mit einem kleinen Vesper Energie getankt und unsere Wasser Reserven aufgetankt. In Happurg erinnerten wir uns zurück an die gemeinsame Sippenzeit und ließen diese Revue passieren. Wir setzten unsere Tour fort, es stand uns nur noch ein steiler Berg entgegen. Nach etlichen Steigungen waren wir an der Spitze. Belohnt wurden wir durch ein wunderschönes Panorama über die Hersbrucker Schweiz. Nach einer kurzen Pause und setzten wir zum Endspurt an.


An der Edelweißhütte wurden wir bereits von der Stammesleitung erwartet. Dort fand die
Ranger/Rover Aufnahme statt. Jeder Sippling sagte ein Wort des gemeinsamen Spruches. Nach der Aufnahme wurde Chai verteilt. Nachdem die Stammesleitung uns verlassen hat, bauten wir unsere Zelte
für die Nacht auf.

Am späten Nachmittag spielten wir mehrere entspannte Runden Werwolf. Anschließend
bereiteten eine paar Sipplinge Stockbrotteig für das Lagerfeuer vor. Während der Stockbrotteig
aufging, kochten wir unser Abendessen. Es gab Nudel mit Tomatensoße, diese schmeckten allen
sehr gut. Leider war es für manch einen zu wenig. Im Anschluss gab es noch einen Nachtisch, der von einigen schon sehnlichst erwartet wurde.

Nach dem Essen, spülten die, die sich für die Küche gemeldet haben, das benutzte Geschirr
ab. Gleichzeitig bereiten die anderen das Lagerfeuer vor.

Als wir uns um das prasselnde Feuer versammelt hatten, überraschten uns unsere (Ex)
Sippenleiterinnen mit einem kleinen Abschiedsgeschenk. Ein Schlüsselanhänger mit Hirsch, sowie ein
kleines Fotobuch erinnerten uns an die gemeinsame Sippenzeit. Mit gitarrenklängen lien wir den
Abend ausklingen.

Kurz nachdem wir in die Zelte gegangen waren, hat es angefangen zu „schütten“. Am nächsten
Morgen wachten wir wieder zwar in trockenen Zelten auf, aber um zum Frühstücken zukommen mussten wir leider
durch den Regen laufen. Der Aufenthaltsraum bzw. der Speisesaal des Hauses stand uns zum Glück
zur Verfügung. So konnten wir uns in trockener Umgebung stärken für die Rückfahrt. Der Regen
begleitete uns auf der Heimfahrt. Wir mussten aufpassen das niemandem etwas passiert, da die
Straßen durch den Regen sehr nass und teilweise mit Laub und Ästen voll waren. Zu unserem Glück
war ein Großteil der Heimreise nur bergab, dadurch konnten wir die Räder einfach rollen
lassen.

Es war eine schöne Radtour mit Übernachtung, wir hätten uns nur besseres Wetter für die Heimfahrt gewünscht. Hoffentlich beim nächsten Mal.

Bericht: Sippe Hirsche

Rückblick: Tageshaik der Sippe Kojoten und Wüstenfüchse aus Schwaig im Juli 2021

Am 17.07.2021 um ca. 10:00 Uhr trafen sich die Sipplinge der Sippen Kojoten und Wüstenfüchsen vom Stamm St. Lorenz aus Schwaig zum Tageshaik.

Einige Wochen vorher hatten sich die Mitglieder der Führerrunde bereits mehrere Stationen und den Haik selbst überlegt. Am Tag des Haiks trafen sich die Helfer schon vor den Kindern, um die Stationen auf der Strecke vorzubereiten.

Die Sippen von jeweils 4 bzw. 5 Kindern erhielten danach am Gruppenraum getrennte Haikbriefe. Zunächst ging es zusammen vom Treffpunkt in den Reichswald hinter Schwaig. Direkt am Waldrand trennten sich die Sippen, um in unterschiedliche Richtungen den Haik zu beginnen.

Zusammen mit ihren Gruppenleitern erreichten sie kurz danach die ersten Stationen. Der Haik war als Rundkurs mit 9 Stationen geplant, den die Gruppen jeweils gegenläufig abliefen. Leider waren wegen kurzzeitigen Ausfällen nur 7 Stationen besetzt, was jedoch keinerlei Probleme aufwarf, da die übrigen Stationen den Kindern allemal Spaß machten und auch zeitlich insgesamt den Tag gut füllten.

Eine der ersten Stationen der Kojoten war das Lesen und Folgen von Waldläuferzeichen abseits der Wege. Zusammen versuchte man hier gut versteckte und leicht zu übersehbare Zeichen aus Steinen, Blattwerk und Ästen zu finden und so den Weg durchs Unterholz zu finden. Nach einiger Zeit gelang dies auch und man könnte erfolgreich zur nächsten Station gelangen.

Die Start-Station der Wüstenfüchse war hingegen die Bemalung der Stammes-Bierbänke. Am Freitag vor dem Haik wurden die Bänke von der Sippe Hirsche bereits vorbereitet und abgeschliffen. Insgesamt wurden 2 Bänke und 1 Tisch blau grundiert und anschließend von der Sippe Kojoten noch mit Details verschönert.

Mit weiteren Stationen wie Hindernisläufen, ein Mini-Geländespiel, der Knoten- und Seilspringwettbewerb und das besonders interessante Memory-Geländespiel ergaben einem erlebnisreichen Tag.

Nach dem Aufräumen und einem letzten Treffen am Gruppenraum endete die Aktion ca. um 16:00 Uhr.

Rückblick: Die Pfeilgiftfrösche vom Stamm St. Wolfgang im Klettergarten

Nachdem wir lange nicht gemeinsam unterwegs sein konnten, machten wir uns im August auf in den Klettergarten Straßmühle. Nach einer kurzen Einweisung in das Sicherungssystem und die Corona Regeln teilten wir uns in zwei Kleingruppen auf. Eine der Gruppen machte sich auf in luftige Höhen und die andere Gruppe fand besonders viel Spaß an langen Seilrutschen.

Nach dem Klettern suchten wir uns ein schönes schattiges Plätzchen auf der Wiese und stärkten uns bei einem kleinen Picknick. Wir hatten viel Spaß und genossen es, endlich wieder aktiv zu sein.

Text und Bild: Pfeilgiftfrösche, St. Wolfgang

 

Die Rumpelwichte vom Stamm Astrid Lindgren im Kletterwald in den Sommerferien

Nachdem das ganze Jahr über die Pfadiaktionen doch sehr zu kurz gekommen sind, hat sich die Meute Rumpelwichte an einem sonnigen Samstag in den Sommerferien aufgemacht, um ein bisschen Spaß zusammen zu haben!

Dafür ging es in den Kletterwald in Enderndorf am Brombachsee. Getroffen haben sich die Abenteurer direkt in der Früh am Stammesheim in Schwabach und sind dann prompt gemeinsam an den Brombachsee getuckert. Hier angekommen wurde das schöne Wetter und die Stunde Wartezeit genutzt, um erstmal noch eine Runde schwimmen zu gehen… und die Gruppenleiter zu terrorisieren, indem man sie durchgehend mit dem Ball abwirft. 😉

So verging die Wartezeit natürlich wie im Flug und es ging ab in den Kletterwald! Nach einer Einweisung durch das Team vor Ort und der Kontrolle des angelegten Gurtzeugs, haben wir uns auf die Seilparcours gestürzt. Knapp zwei Stunden sind wir so durch den Wald gehangelt, gesprungen, balanciert und abgeseilt. Oder sind mit dem Bobbycar in mehreren Metern Höhe von Baum zu Baum gefahren. Am Ende waren wir richtige Profis, aber auch echt verschwitzt.

Also ging es nochmal zurück an den See und ins Wasser und ein Eis haben wir uns auch noch gegönnt, bevor es dann wieder nach Hause ging. Das war ein echt gelungener Tag!

 

Die Sippe Haie vom Stamm St. Wolfgang im Affalterthal im September 2021

Diese Sippenfahrt war aufgrund von Corona die erste Fahrt, die wir dieses Jahr machen durften, dadurch wurde sie zu etwas ganz Besonderes. Wenn man nach so langer Zeit wieder richtig auf Fahrt ist, merkt man es erst wie einem die Gemeinschaft und das Singen am Lagerfeuer gefehlt. Mit Gitarrenbegleitung sangen wir das halbe Liederbuch leer und aßen währenddessen Stockbrot.

Aber zum Anfang: Gemeinsam packten wir an unserem Gemeindehaus im Vorfeld die Sachen ein, die wir brauchten. Durch den Bahnstreik mussten wir diesmal mit Autos fahren und als wir schließlich am Lagerplatz ankamen und alle Sachen ausgepackt hatten, begannen wir damit unser Lager aufzubauen. Insgesamt 3 Kohten und eine Jurte bauten wir auf. Später dann noch eine Schaukel und einen Kochtisch, auf dem wir von Pampf bis zu Couscous mit Gemüse sehr viel gekocht haben.

Unser Wasser holten wir an einer nahelegenden Quelle. Wir schnappten uns Kanister und liefen den steilen und rutschigen Abhang hinunter, um das Wasser aufzufüllen. Deutlich anstrengender gestaltete sich der Weg dabei wieder nach oben. Neben den „typischen“ Pfadfinder Aktivitäten, wie z.B. ein Chaosspiel (ein Geländespiel, bei dem man viele Aufgaben nach erfolgreicher Wortsuche am Gelände lösen musste), Dropping im Dunkeln oder Werwolf, gingen wir auch einen Nachmittag lang Bogenschießen. Nach einer kurzen Einweisung machte das große Freude, auch wenn wir den ein oder anderen Pfeil länger suchten, der sein Ziel knapp verfehlt hatte.

Nach so langem Fahrtenmangel war das erlebnisreiche Wochenende der perfekte Einstieg in unser letztes gemeinsames Sippenjahr.

Bericht: Helena Reinhold, Pia Halbedl
Bilder: Johanna Schilder

 

Die Sippe vom MTA ´62 auf Kanuhajk im Juli 2021

Kanuhajk der Sippe des MTA `62
vom 23.07 – 25.07.2021

Wir sind mit den Zug nach Velden gefahren und haben das Essen und die Kohtenplanen verteilt. Dann haben Frieda, Sophie, Sarah, Felix, Robin, Andi und Svenja Whiskymixer gespielt: das geht so das man reihum Whiskymixer sagen muss, wenn man aber Messwechsel sagt, geht es in die andere Richtung und man musste nun Wachsmaske sagen. Wer gelacht oder das Wort falsch gesagt hat musste eine Runde um den Kreis laufen. Dann sind wir mit schweren Rucksäcken los in Richtung Rupprechtstegen und haben dann oberhalb davon unter freiem Himmel geschlafen. Wir haben dann noch im Dunkeln gekocht – es gab Reis mit scheiß äh… Gemüse und sind dann schlapp ins/den Bett/Schlafsack um gleich darauf einzuschlafen.

2ter Tag – Samstag

Wir sind um 7 Uhr aufgestanden und haben uns ein leckeres Frühstück gemacht mit Wasser, Cashewmus und Schokocrunchmüsli und haben es aufgegessen. Dann mussten wir auch schon nach Artelshofen zu Cliff und Katja weiterlaufen, die uns bereits um 9 Uhr mit den die Kanus erwarteten. Haben uns dann für die Kanus tauglich umgezogen und sind mit Katja und den Kanus auf der Pegnitz mit Umtragen bis nach Hohenstadt gefahren – das war ein Erlebnis mit den ganzen Stromschnellen und Hindernissen z.B. umgekippte Bäume, Blätter und so weiter. Wir haben die Kanus wieder abgegeben und sind wieder zu Fuß bis nach Fischbrunn gelaufen. Dann haben wir unsere Kohte um einen Baum herum aufgebaut. Wir haben dann Käsespätzle gegessen und sind anschließend in die Kothe gegangen und haben noch ein paar Lieder gesungen und das Spiel „Connect“ musste natürlich auch dabei sein. Es wurde dann auch Zeit ins Bett zu gehen, was wir dann auch machten.

3ter Tag – Sonntag

Frieda und Katja mussten leider bereits nach dem Aufstehen gehen. Wir sind nach dem Frühstück dann noch über einen Berg nach Vorra gewandert, haben dabei Aufmunterlieder gesungen und es dann auch noch bis zum Bahnhof geschafft um dann erschöpft in den Zug einzusteigen. Dann haben wir noch das Essen verteilt und den Kanuhajk gemeinsam mit einem Abschlusskreis beendet.

Text: Robin (MTA´62)
Bild: MTA´62

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