Mit Vollem Tatendrang ins neue Jahr! Das Mit-Mischen im November 2022

Zum ersten Mal seit zwei Jahren traf sich die Region Mitte zu ihrem Mit-Mischen endlich wieder in Präsenz in Stockheim. Wie gehabt begannen wir den Freitagabend mit einem gemeinsamen Abendessen und starteten dann in den letzten Regionsrat 2022. Wir diskutierten und klärten Dinge, die seit dem letzten Regionsrat angefallen waren.

Nachdem der produktive Teil des Abends abgeschlossen war, konnte der gemütliche Teil beginnen. Gemeinsam spielten wir noch Spiele, sangen und tauschten uns über die neusten Aktivitäten in den verschiedenen Stämmen aus. Bis die letzten ins Bett fielen, kündigte sich die Sonne schon wieder am Horizont an. Mit einem reichhaltig angerichteten Frühstück durch unsere großartige Küche, starteten wir gestärkt in den Samstagmorgen. Diesen begannen wir mit der Reflektion des vergangenen Jahres, bewerteten was positiv und negativ gelaufen war und sprachen über einige Punkte ausführlicher.

Nach unserem leckeren Mittagessen und einer kurzen Mittagspause ging es für uns zur kommunalen Stadtbrauerei in Spalt (die einzige in öffentlicher Hand in Deutschland). Dort führte uns der ehemalige Braumeister durch die Brauerei und erklärte uns die verschiedenen Stufen und Prozesse, um traditionelles Bier nach dem Reinheitsgebot brauen zu können. Im Anschluss ging es für uns noch auf den Spalter Weihnachtsmarkt. Durchgefroren erwartete uns in Stockheim ein warmes Abendessen und ein gemütlicher Abend mit einigen Runden Werwolf und Gesang.

Am Sonntagmorgen brachten wir das Haus auf Vordermann und mussten uns dann schon wieder verabschieden. Im Ganzen war es ein sehr gelungenes Wochenende, mit vielen Gesprächen, Austausch unter den Stämmen und natürlich mit einer ordentlichen Portion Spaß!

Abschlussfahrt der Sippe Haie vom Stamm St. Wolfgang – August 2022

Nach 10 Jahren voller gemeinsamer Erlebnisse neigte sich unsere Sippenzeit nun dem Ende zu. Dieses Ende, den Übergang zur Runde, konnten wir jedoch nicht einfach so „passieren lassen“, wir wollten einen krönenden Abschluss: eine Großfahrt nach Schweden.

So starteten wir am 31.07.2022 mit dem Zug in Richtung Schweden. Nach Übernachtung in einem Hostel und dem Besuch eines Spielplatzes mit Trampolin fuhren wir am ersten Tag zu einem Kanuverleih, der uns mit allem Notwendigen ausstattete. Von dort aus paddelten wir direkt los und traten unsere 5½-tägige Reise durch die Seenlandschaft Schwedens an. Abends schlugen wir unser Lager auf einer kleineren Insel auf und verbrachten die letzten Sonnenstunden damit Spiele zu spielen. Die nächsten Tage verliefen zwar nach einem gewissen Schema, waren aber dadurch nicht weniger spannend: Frühstücken, Gepäck wasserdicht verstauen und gemeinsam in Zweierteams losfahren. Unsere Mittagspausen verbrachten wir wieder auf kleineren Inseln, auf denen wir gemeinsam zu Mittag aßen, badeten, Spiele spielten und uns entspannten. Während der Fahrten lernten wir die wunderschöne Natur Schwedens kennen, hatten Spaß dabei teilweise ineinander zu fahren und konnten allgemein erfahren, wie es ist mit dem Kanu zu reisen. An unseren Schlafplätzen kochten wir auf offenem Feuer, stellten uns verschiedenen Challenges unserer Leiter und genossen die skandinavische Natur.

Nach der 42 km langen Kanutour hatten wir an Tag 8 dann die Gelegenheit, Stockholm zu besichtigen. Dort sahen wir uns vormittags die wunderschöne Altstadt an, aßen mittags in einem Burger Restaurant und besuchten am Nachmittag einen riesigen Park mit verschiedensten Tiergehegen und Ausstellungen.

Danach traten wir die letzte Etappe unserer Fahrt an: einen 6-tägigen Hajk auf dem längsten Wanderweg Schwedens, dem Sörmlandsleden. Mit unserem Gepäck auf dem Rücken wanderten wir dabei über Felsen, an Seen vorbei und durch riesige Wälder, um abends an einem gemütlichen Plätzchen unser Lager aufzuschlagen. Glücklicherweise hatten wir an vielen unser Schlafplätze Feuerstellen und sog. „Shelter“ also windgeschützte Holzhütten, um darin zu übernachten, sodass wir teilweise unsere Zelte gar nicht aufbauen mussten. Auch das Wetter war fantastisch, mit Temperaturen von nie unter 25°C und fast immer wolkenlosem Himmel konnten wir des Öfteren Baden gehen, was uns eine gute Abwechslung zum Wandern bot. Insgesamt wanderten wir während unserer Zeit in Schweden ganze 65 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 4,5 km/h, was uns allen gezeigt hat, zu wie viel wir doch in der Lage sind.

 

Am letzten Tag gingen wir abschließend noch einmal Pizza essen, bevor wir erschöpft aber voller toller Erinnerungen wieder zurück nach Hause fuhren.

Alles in allem war unsere Großfahrt nach Schweden wunderbar und wir hätten uns keinen schöneren Abschluss für unsere Sippenzeit wünschen können. Es war eine schöne gemeinsame Zeit und wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln. Hoffentlich wird unsere Rundenzeit mindestens genauso gut 😀

Autor: Johannes Mändl
Bilder: Christian Schröppel, Jasmina Frisch

Nieder mit dem Prinzen – Der Stamm St. Wolfgang endlich wieder auf Stammesfahrt Pfingsten 2022

Nach langer Corona Pause konnten wir vom 16.06.2022 bis zum 19.06.2022 nach zwei Jahren endlich wieder auf Stammesfahrt gehen. Los ging es um 12:45 Uhr an unserem Gemeindehaus, von dem aus wir im Laufe des Nachmittages aus mit den Öffentlichen nach Nottingham (Sauloch) fuhren.

Dort angekommen ging es nach kurzer Erfrischung mit Wassermelone und Wasserspritzpistole dann ans Zelte-Aufbauen. Als wir auch das trotz der warmen Temperaturen erfolgreich gemeistert hatten, gab es ein wohlverdientes Abendessen, bei dem die Küche keine Kosten und Mühen scheute, um uns die besten Speisen aufzutischen. Dabei erfuhren wir von Prinz John höchstpersönlich, warum wir eigentlich den weiten Weg auf uns genommen hatten: Es sollte ein Turnier stattfinden, bei dem die tapfersten Kämpfer des Landes in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten, um diejenigen mit den besten Fähigkeiten zu bestimmen. Voller Vorfreude auf das bevorstehende Turnier ließen wir den Abend dann mit einigen Liedern ausklingen.

Am nächsten Morgen gab es nach einem nachhaltigen Frühstück dann die erste unangenehme Überraschung für uns: Prinz John teilte uns in mehrere Gruppen ein, damit wir im Anschluss sein eigenes Turnier (für das wir auch jeweils 2 Taler Eintritt gezahlt hatten) selbst aufbauen konnten. Entsprechend verbrachten wir den Vormittag damit, verschiedenste Stationen mit unterschiedlichen Disziplinen zu errichten, darunter „Schaukel-Schlappen-Weitwurf“, Parkour, Bogenweitschießen und viele mehr. Robin Hood und Little John, aufgrund ihrer Unbeliebtheit bei Prinz John getarnt als „Hoodin Rob“ und „Big John“, halfen uns zusammen mit der Schwester des Prinzen, Maid Marian, hier tatkräftig, wobei der Prinz und der Sheriff als sein treuer Diener selbst uns nur zusahen und nicht einen Finger rührten.

 

Nach einer entspannten Mittagspause waren wir dann endlich in der Lage, das lang ersehnte Turnier zu bestreiten. In den insgesamt 12 Disziplinen, darunter neben den oben genannten auch ein Quiz, ein 1 gegen 1, Glücksspiel oder auch Wassermelonen-Wettessen versuchten wir dann zur Unterhaltung des Prinzen Bestleistung zu vollbringen. Am späten Nachmittag hatte der Prinz nun die Leistungen von uns genauestens betrachtet und versprach, am nächsten Tag einen bunten Abend zu veranstalten, bei dem er die Ergebnisse mitteilen und Preise verteilen würde. So aßen wir gemeinsam zu Abend, gespannt, wer nun das Turnier gewonnen hat.

 

Mit Vorfreude auf die am Abend angekündigte Feier spekulierten wir beim Frühstück am nächsten Morgen weiter, wer am besten abgeschnitten haben könnte, als Prinz und Sheriff unerwartet auftauchten, um bereits am Morgen die Gewinner zu küren. Wie sich herausstellte, war auch dies nur eine List, da die von ihm verlangten Steuern auf das Preisgeld höher waren als das Preisgeld selbst. Als wäre das nicht genug, enttarnte der Prinz auch noch Robin Hood, da sie durch ihre außerordentlichen Fähigkeiten beim Bogenschießen am Vortag aufgefallen war. So wurde Robin festgenommen und ein Lösegeld von 50 Talern verlangt, das am Abend gezahlt werden sollte.

Bestürzt über die Grausamkeit unseres Herrschers verbrachten wir den Tag also damit, für die Dorfbewohner Aufgaben zu erledigen, um das Lösegeld zu besorgen. Glücklicherweise gefiel dem Sheriff der Stil des Prinzen mittlerweile auch nicht mehr, sodass wir von ihm Informationen über den Aufenthaltsort von Robin bekommen konnten. Mithilfe dieser Informationen heckten wir dann einen Plan zur Befreiung unserer Heldin aus. Da Prinz John von diesem Plan natürlich nichts wissen durfte, lenkten wir ihn mit einigen Schmeicheleien ab, was ihm, gierig wie er ist, selbstverständlich nicht auffiel. Als er am Abend dann das Lösegeld einfordern wollte, schafften wir es mithilfe des Sheriffs ihn zu überwältigen und Robin Hood sicher aus ihrem Gefängnis zu befreien. Obwohl der Prinz versuchte, zu entkommen, gelang es uns schließlich ihn endgültig festzusetzen und einzusperren. Mit der Rückkehr unseres rechtmäßigen Herrschers King Richard feierten wir am letzten Abend dann gemeinsam mit Robin Hood, Little John, Maid Marian und dem Sheriff unseren Sieg über den gemeinen Prinzen.

Am nächsten Tag ging es dann nach Andacht und Abbau auf die Heimfahrt, bis wir gegen 16:30 Uhr schließlich wieder in Röthenbach ankamen. Dort beendeten wir die Fahrt dann offiziell mit einem Abschlusskreis.

Auch wenn wir für eine Stammesfahrt verhältnismäßig wenige Teilnehmer waren, war es schön, endlich wieder gemeinsam zu singen, spielen, zelten und das Lagerleben zu genießen. Insgesamt war unsere diesjährige Stammesfahrt (auch dank des fantastischen Wetters) ein voller Erfolg und wir freuen uns, nun endlich wieder voll durchstarten zu können mit unseren Aktionen.

Text: Johannes Mändl
Bilder: Jasmina Frisch, Pia Halbedl

Gemeindehausübernachtung der Sippen Haie und Pfeilgiftfrösche im April 2022

Ganz im Sinne der alljährlichen Osteraktionen wie Ostergottesdienst, Osterfeuer oder Osterfrühstück fand vom 16.04.2022 auf den 17.04.2022 eine Gemeindehausübernachtung der Sippe Haie, zusammen mit der Pfeilgiftfrösche statt. Nachdem unsere eigentliche geplante Sippenfahrt aufgrund von Corona-Fällen leider ausfallen musste, hatten wir dort entspannt am Gemeindehaus die Möglichkeit, unser Programm nachzuholen.

Entsprechend durften wir erst einmal zwei Schlafzelte aufbauen, um so einerseits unsere Fähigkeiten aufzufrischen und andererseits natürlich einen Ort zum Schlafen in der Nacht zu haben. Im Anschluss daran durften wir eine kleine Schnitzeljagd durchspielen, die die Pfeilgiftfrösche freundlicherweise für uns vorbereitet hatten und die wir erfolgreich meistern konnten.

Nach einem leckeren Mittagessen, Abspülen und einer kleinen Mittagspause ging es an die Planung der Stammesfahrt in den Pfingstferien. Hier konnten wir gute erste Ideen zu Programm, Organisatorischem und Thema sammeln und uns einen groben Überblick über die Aktion verschaffen. Am Nachmittag waren dann einige kleine Spiele angesagt. Dabei stellten uns unsere Gruppenleiter kleine spielerische Aufgaben, am Ende derer wir einige nützliche Gegenstände, wie etwa Streichhölzer, Verbandszeug, oder ein kleines Seil für unseren Rucksack erhielten.

Abends gab es dann nach einem vorzüglichen Abendessen und einiger gemeinsamer Spielerunden mit den Pfeilgiftfröschen traditionell Stockbrot am Lagerfeuer, bis die meisten ins Bett gingen, um für den Ostergottesdienst um 05:30 Uhr fit zu sein.

Nach Ostergottesdienst und -frühstück wurden dann noch die Zelte abgebaut, sodass die Übernachtung dann um 09:00 Uhr zu Ende war und wir alle – erschöpft, weil wir schon um 05:00 Uhr für den Gottesdienst aufstehen mussten – nach Hause gingen.

Insgesamt hat uns die Aktion sehr viel Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil wir uns so nach dem Winter und der Beschränkungen durch Corona endlich mal wieder länger treffen konnten.

Text: Johannes Mändl
Bilder: Tobias Sommer

Sherlock Holmes zu Besuch in Rockenbach – Probenwochenende des MTA im März

Ihr haben euch sich sicherlich schonmal davon geträumt so gute Kombinationsfähigkeiten wie der Welt berühmte Sherlock Holmes zu haben, genau das konnten wir am Wochenende erlernen.  Am Freitagabend wurden wir von Sherlock, Dr. Watson und Sherlocks Schwester Enola Holmes höchstpersönlich in Rockenbach empfangen. Als erstes spielten wir „Wer bin ich?“ um unsere Fähigkeiten als Detektiv zu testen. Doch dann hörten wir ein Schrei von oben, wir liefen so schnell wie möglich zum Ursprung des Schreis und fanden ein Tatort oder wie Sherlock es nannte „Eine Übung“ und inspizierten diesen gründlich.

Am Samstag über, haben wir unsere detektivischen Fähigkeiten mit verschiedensten Spielen verbessert. Zum Beispiel sollten wir uns eine Person genau ansehen und diese veränderte im Anschluss etwas an sich. Die Veränderung galt es dann herauszufinden. Parallel gab es den Tag über seit langem wieder einmal Chorproben, dieses Mal in Kleingruppen.Nach dem Mittagessen hat Sherlock sich gemeinsam mit den Wölflingen einen Spaß erlaubt. Sie hatten Dr. Watson Gehstock gestohlen und diesen versteckt. Doch Watson konnte dank der Hilfe der Sipplinge die Gehstockentführer überwältigen und sein Gehstock wieder bekommen. Abends ließen wir den erlebnisreichen Tag mit Lagerfeuer und einer schönen Rätselrunde Connect ausklingen.

Am Sonntag fiel Enola auf, dass Sherlock sich merkwürdig verhielt, er trank Kaffee, obwohl er nur Tee trinkt. Er verhielt sich, als ob er nicht er selbst wäre. Als Sherlock sich eine zweite Tasse Kaffee holte wurden wir äußerst stutzig. Watson erwähnte das er Sherlock einmal ein Tattoo gestochen. Als er wieder kam, schauten wir direkt nach, ob Sherlock eins hatte, aber er hatte keins. Doch wer war dieser fremde Mann? Er versucht zu fliehen doch wir ergriffen ihn. Es war James Moriarty, Sherlocks Erzfeind! Moriarty verriet uns das er schon das ganz Wochenende Sherlocks Identität angenommen hatte, um ihm einen schlechten Ruf zu machen, doch das funktionierte nicht, nicht mit uns. Er erzählte uns auch, das Mrs. Hudson dies am Freitagabend herausfand und uns warnen wollte, doch er entführte sie, bevor sie es schaffte. Da die Lage für Moriarty aussichtslos war verriet er uns das er Mrs. Hudson im Keller versteckt hatte! Wir eilten schnell herbei, aber als wir Mrs. Hudson befreit hatten passte niemand auf Moriarty auf und er konnte entkommen.

Doch oberste Priorität war es jetzt Sherlock zu finden, nach kurzem knobeln und Hinweisen von Mrs. Hudson fanden wir heraus das er wohl auf dem Friedhof gefangen gehalten wurde. Sofort machten wir uns auf den Weg. Auf der Straße kam uns der echten Sherlock entgegengelaufen, er konnte sich nach etlichen Versuchen selbst befreit. Ein Glück das alle wiedergefunden wurden. Im Schloss wurde dies mit einer guten heißen Tasse Tee von Mrs. Hudson gefeiert

Wir verabschiedeten uns von Sherlock, Mrs. Hudson, Dr. Watson und Enola und verließen Rockenbach mit neuem Detektivwissen und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

Text: Jonas Burg

Meute macht Nürnberg unsicher! Meutenspaßaktion vom MTA’62 im März

Am Sonntag den 20.03. haben wir uns zu 12 am Hauptbahnhof in Nürnberg getroffen, um gemeinsam die Stadt zu erkunden. Am Klarissenplatz ging es los mit dem Märchen von Hans im Glück. Das Märchen führte uns zu einem Restaurant namens „Hans im Glück“ dort bekamen wir den nächsten Hinweis, der uns zur Lorenzkirche führte, wo wir schätzen mussten, wie viele Schritte es braucht, um die Kirche einmal zu umrunden.

Vorbei an der Fleischbrücke haben wir über den Hauptmarkt zum schönen Brunnen gefunden. Dort mussten wir Passanten nach dem Klimacamp fragen, nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter zum Albrecht-Dürrer-Haus. Der Weg gabelte sich doch in welche Richtung sollten wir gehen? Links? Diesen Hinweis hatten wir per Telefonjoker von Nina bekommen. Fotos führten uns in Richtung Kaiserburg. Dort angekommen, haben wir die Burg erklommen. Auf dem Hochweg haben wir ein Gruppenfoto gemacht und sind auf den Felsen des Burgberges geklettert. Von oben konnten wir anhand der Aussicht, herausfinden wohin wir als nächstes müssen. Der versteckte Zettel an der Sebalduskirche führte uns zurück über den Hauptmarkt, Richtung Insel Schütt. Unsere letzte Etappe war der Weg zur Wöhrder Wiese, wofür wir einen Stadtplan nutzten. An unserem Ziel konnten wir nun picknicken, Spiele spielen und uns bei bestem Wetter auf dem Spielplatz austoben. Nachdem schönen Tag in Nürnberg traten wir den Nachhauseweg in Richtung Hauptbahnhof an. Dort wurde der ein oder andere abgeholt oder führ mit der Bahn nach Hause.

Text: Lisa Ogrisseck

MTA Onlineaktion im Januar 2022

Plan bei dieser Aktion war eigentlich gewesen, gemeinsam an ein paar Nähprojekten zu arbeiten. Kleidung flicken, Kluftärmel umnähen und Allzeit-Bereit-Päckchen aus Stoffresten zu nähen – daraus wurde nichts.

Mit acht Teilnehmern haben wir uns stattdessen einem Abenteuer auf der Online-Plattform Gathertown gewidmet, bei dem man zwischen fünf verschiedenen kleineren Abenteuern aussuchen konnte, welche jeweils mehrere Enden hatten. Dabei haben wir uns zwar mehrmals verlaufen und gegenseitig verloren, aber immer wieder zum Weg zurückgefunden. Nachdem wir diese gemeinsam gemeistert hatten, war erst mal eine Mittagspause angesagt.

Dann ging es weiter mit einer gemütlichen Spielerunde: Gartic Phone und anschließend online Codenames. So haben wir uns gemeinsam einen sehr schönen Tag gemacht, auch wenn nicht alles nach Plan lief.

Text: MTA’62

Treffen der Magiergilde – Sippenaktion des MTA’62 im Februar

Nachdem wir alle heil am Bamberger Bahnhof angekommen waren, ging es los. Unsere Aufgabe war, an dem Treffen der Magiergilde teilzunehmen und den Orientierungsguru zu finden. Eine Magierin begleitete uns auf der Suche nach dem Orientierungsguru.

Den ersten Hinweis (ein Zettel) fanden wir an einer Fußgängerampel. Auf diesem Zettel stand, dass Verpflegung beim Treffen sehr wichtig wäre und wir deshalb Essen mitbringen sollten. Aber UNVERPACKT! Deswegen machten wir uns auf den Weg zu einem Unverpacktladen (leider war es Sonntag). Als wir dort ankamen, hatte der Laden geschlossen. Zum Glück war dort eine magische Helferin, die uns genug Proviant mitgab.
Als Nächstes mussten wir die Kirchturmhöhe und die Flussbreite abmessen, um die Koordinaten zur nächsten Station zu finden.

Die nächste Station war eine Touristeninformation. Bevor wir uns dort genauer umsahen, machten wir in einem Parkhaus Mittagspause, was viele Leute (auch wir) sehr amüsant fanden. Danach schauten wir uns mehr oder weniger unauffällig in der Touriinfo um, bis uns die Magierin den Tipp gab, die Dame am Informationstresen zu fragen. Wir bekamen eine Karte von Bamberg auf der einige Namen standen und ein Ort umkreist war. Wir fanden heraus, dass diese Namen auf einer Haustürklingel standen. Nach kurzem Zögern klingelten wir. Eine Stimme schickte uns hinters Haus. Dort stand auf einem Balkon der älteste Magierkreis der Stadt. Diese gaben uns die Route des Orientierungsguru.

Auf einem Berg trafen wir einen weiteren Magier, der uns viel übers Kartenlesen beibrachte.
Zum Schluss mussten wir noch ein Bild zusammenpuzzeln. Auf dem stand die Adresse des Ortes, wo das Treffen stattfand. An diesem Ort verriet uns der Orientierungsguru, dass er die ganze Zeit unter uns war🙄. Zusammen wählten wir einen neuen Code, den nur wir Magier*innen kennen.

Das Essen, das wir mitgebracht hatten, stärkte uns nach diesem langen, anstrengenden Trip durch fast ganz Bamberg. Dann ging es in flottem Schritt zum Bahnhof. Dann war es Zeit sich nach und nach zu verabschieden. Es wurden langsam immer weniger in der S-Bahn, bis sie ohne uns weiterfuhr. Ein schöner Tag ging zuneige, doch die Erinnerung bleibt.

Wer weiß, vielleicht werden wir Magier ja schon bald wieder gebraucht??

Robin und Sophie für den MTA

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