Der Stamm Astrid Lindgren auf Osterfreizeit 2026

Vom 7. bis 11. April 2026 erlebten 17 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit drei engagierten Leiterinnen und Leitern eine unvergessliche Osterfreizeit. Bereits die Anreise am Dienstagmorgen war ein kleines Abenteuer für sich: Von Schwabach aus ging es per Zug über Nürnberg, ein Teil der Strecke wurde per Schienenersatzverkehr zurückgelegt, bevor die Gruppe die letzten rund 10 Kilometer mit Karte und Kompass zu Fuß zur Unterkunft wanderte. So kamen Teamgeist und Orientierungssinn schon vor dem eigentlichen Programm zum Einsatz.

 

Nach dem Beziehen der Zimmer klang der erste Abend bei einem ausgelassenen Spieleabend aus, bei dem sich alle in entspannter Atmosphäre besser kennenlernen konnten. Das Motto der Freizeit zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Woche: Der Osterhase war spurlos verschwunden und es lag an der Gruppe, ihn aufzuspüren. Am Mittwoch startete die Suche mit einer aufregenden Schnitzeljagd durch die Umgebung der Unterkunft. Die Teilnehmenden folgten Hinweisen, sammelten Spuren und rätselten gemeinsam weiter. Am Donnerstag kam es dann zum großen Finale: In einer spannenden Abschlussrunde mussten die Gruppen knifflige Rätsel lösen und verschiedene Aufgaben meistern, um den Aufenthaltsort des Osterhasen Schritt für Schritt zu entschlüsseln. Als der Osterhase schließlich gefunden war, war die Freude riesengroß. Die Geschichte hatte die ganze Gruppe über mehrere Tage mitgerissen und für jede Menge Spannung, Zusammenarbeit und Zusammenhalt gesorgt.

Neben der Osterhasen-Geschichte bot die Freizeit ein abwechslungsreiches kreatives Programm. Am Donnerstag verwandelten die Teilnehmenden beim Batiken schlichte T-Shirts in bunte Unikate, bemalten Ostereier in verschiedenen Techniken, modellierten Knetfiguren und maßen sich beim Minigolf. Am Abend lud ein gemütlicher Filmabend zum gemeinsamen Entspannen ein. Der Freitag begann mit einer Wanderung durch die reizvolle Umgebung der Unterkunft, bei der die Mittagspause ganz bewusst im Freien verbracht wurde. Den krönenden Abschluss des Tages bildete der Bunte Abend, bei dem die Teilnehmenden ihr ganzes Können und ihre Kreativität unter Beweis stellten.


Comedyeinlagen, kreativ gestaltete Videozusammenschnitte und Gesangsauftritte begeisterten das gesamte Publikum. Im Anschluss wurde gemeinsam gesungen und wer noch nicht müde war, ließ den Abend bei Spielen und Gesprächen in geselliger Runde ausklingen. Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen. Nachdem Zimmer und Gemeinschaftsräume gemeinsam geputzt und aufgeräumt worden waren, trat die Gruppe die Heimreise an. Mit Rufbus, Schienenersatzverkehr und Zug kam die Gruppe pünktlich gegen 15:00 Uhr wieder in Schwabach an. Es war eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse, neuer Freundschaften und bleibender Erinnerungen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden sowie den Leiterinnen und Leitern für eine wunderbare gemeinsame Zeit und freuen uns schon jetzt auf
die nächste Freizeit!

Text: Daniel Fahrt
Bilder: Linus Notter, Daniel Fahrt

Völkerballturnier der Region Mitte 2026

Am 28. Februar 2026 fand in Wendelstein das alljährliche Völkerballturnier der Region Mitte statt.
Nach einem Jahr Pause war es endlich wieder so weit: Ein Tag ganz im Zeichen des Völkerballs, bei dem wir mit und gegen andere Gruppen aus unserer Region spielen konnten und die Wanderpokale ihren neuen Weg antraten.
Um 9:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer motiviert und voller Teamgeist in der Hans-Seufert-Halle in Wendelstein. Insgesamt sieben Gruppen aus vier Stämmen traten in zwei verschiedenen Altersgruppen gegeneinander an und kämpften sich Spiel für Spiel in Richtung Pokal.

Tatkräftige Unterstützung kam von den Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern, die als Schiedsrichter sowie als Fotografinnen und Fotografen im Einsatz waren. Sie sorgten für einen fairen Ablauf und hielten viele schöne Momente des Tages fest.
Am Ende konnten sich die Meute Erdmännchen (Stamm St. Wolfgang) in der jüngeren Altersgruppe sowie die Sippe Silberfüchse (Stamm Impesa) durchsetzen und jeweils einen Wanderpokal der Region Mitte mit nach Hause nehmen.
Nach der Siegerehrung war die Energie noch lange nicht ausgeschöpft: Neben dem klassischen Völkerball wurden auch weitere Spielvarianten ausprobiert. Mit viel Freude und guter Stimmung ging der Tag schließlich langsam zu Ende.
Vertreten waren die Stämme Impesa, St. Lorenz aus Schwaig, Astrid Lindgren aus Neumarkt sowie St. Wolfgang aus Röthenbach.

Der Tag hat einmal mehr gezeigt: Unsere Region Mitte ist getreu ihrem Motto miteinander stark.

Text: Klara Feeder
Bilder: VCP Region Mitte

Auf ein erfolgreiches Jahr! Die Regionsversammlung 2026 in Neumarkt

Am 18. Januar 2026 war es soweit – die Regionsversammlung fand in Neumarkt statt.

Früh am Morgen trafen wir uns zunächst zum gemeinsamen Gottesdienst in unserer Versammlungshalle in denen die Versammlung stattfinden sollte.

Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, eröffnete der Versammlungsvorstand offiziell die Regionsversammlung 2026. Direkt im Anschluss folgten spannende Berichte der Stämme. Nach diesem informativen Teil gönnten wir uns eine wohlverdiente Mittagspause.

Gestärkt ging es weiter mit interessanten Anträgen und der Wahl neuer Ämter. So wurden unter anderem  die Vertrauenspersonen neu besetzt. Alle Positionen konnten erfolgreich vergeben werden – herzlichen Glückwunsch an die neuen Amtsträger*innen!

Mit vielen Werbeblöcken haben wir die Region schmackhaft auf verschiedene Aktionen gemacht.

Heuer wagen wir uns auch mal an ein Regionsmotto „Miteinander Stark“

Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Gruppenfoto sowie einen Abschlusskreis. Und so neigte sich die Regionsversammlung 2026 auch schon dem Ende zu.

Auf ein erfolgreiches Jahr!

Sippengroßfahrt der Sippe Bullerbü nach Österreich

Wir, zu Beginn sieben Jungpfadfinder*innen und zwei Sippenleiter (in den letzten Tagen stieß noch ein weiterer Sippling zu uns), haben in den Sommerferien zehn Tage miteinander verbracht — vollgepackt mit Bergwanderungen, Hüttenromantik und jeder Menge Spaß im Tal. Morgens trafen wir uns in Schwabach und fuhren über München bis nach St. Anton am Arlberg. Direkt nach der Ankunft war die Rosanna-Schlucht unser Warm-up: beeindruckende Felswände, spritziges Bachwasser und die obligatorischen Gruppenfotos mit staubigen Schuhen. Die Idee, draußen zu übernachten, mussten wir nach der ersten bitterkalten Nacht zwar überdenken, doch Spontanität gehört ja irgendwie zum Abenteuer dazu.
Die Pension im Tal war dann ein Glücksgriff: warme Duschen, Tischtennis und ein ausgelassener Spieleabend halfen uns, wieder aufzutauen und Energie für die kommenden Tage zu sammeln. Am dritten Tag legten wir eine gemütliche Pause an einem Spielplatz am Stausee ein — Brotzeit, Lachen und die ein oder andere kleine Seilbahnfahrt gehörten dazu — bevor wir zur Konstanzer Hütte aufbrachen. Die Hütte war der perfekte Einstieg: gutes Hüttenessen, warme Betten und abends gemütliche Runden, bei denen Jungle Speed öfter ausgepackt wurde und schnell zu unserem Standardritual wurde.

Ab dem vierten Tag wurden die Etappen anspruchsvoller, aber die Aussichten entschädigten für jeden Schritt. Früh aufstehen, kühle Morgenluft und weite Panoramen — das mochte jede Anstrengung rechtfertigen. An einer Stelle trafen wir auf eine Kuhherde, was für kurzzeitiges Chaos und viel Gelächter sorgte, bis die Kühe weitergrasten. Der fünfte Tag war der Härtetest: Geröllfelder, steile Serpentinen und ein zäher Anstieg nach der Mittagspause. Alle halfen mit, motivierten und unterstützten sich gegenseitig, und oben gab’s die wohlverdiente Aussicht. Danach ging es hinab in Richtung Friedrichshafener Hütte; eine weitere geplante Hütte ließen wir ausfallen, als eine Grippewelle einzelne Mitglieder traf — Gesundheit geht schließlich vor.
Im Stammesheim in Nüziders konnten wir uns dann ausruhen: Rucksäcke auspacken, Wäsche lüften, Pizza bestellen und einfach mal die Füße hochlegen. Kurz darauf suchten wir schon wieder die Action: Lasertag wurde intensiv gespielt — zwei knappe Runden, das blaue Team mit „Darth Vader“ als Topspieler gewann, und eine Revanche beim Bowling wurde sofort ins Feld geführt. Am achten Tag stieß dann noch ein weiterer Sippling zu uns, und danach folgte ein entspannter Tag im Alpenbad Montafon mit Rutschen, Naturbecken und Volleyball — genau das, was müde Beine brauchten.

Der Kletterpark am Stausee forderte uns körperlich und mental deutlich mehr, als viele vorher gedacht hatten — und war genau deshalb ein Highlight. Der Park bot mehrere Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden: vom niedrigen Übungsparcours für die Anfänger bis zu hohen, windigen Strecken mit wackeligen Brücken, Netzpassagen und schmalen Balken.

Ein besonderes Highlight für die Naschkatzen war der Besuch im Milka-Museum: Quizfragen mit Schokoladenpreisen, ausgiebiges Probieren und am Ende ein großer Bummel durchs Milka-Outlet. Isoliertaschen erwiesen sich als cleverste Anschaffung — niemand wollte riskieren, dass die Mitbringsel schmelzen. Das Wetter spielte ab dem dritten Tag fast durchgehend mit: wolkenfreie Tage und bis zu 34 °C sorgten zwar für warme Nachmittage, aber auch für gute Laune und viele Sonnenfotos.
Überall, wo Zeit war — in Pausen, auf Hütten und abends im Stammesheim — tauchte immer wieder Jungle Speed auf; das Spiel wurde schnell zum Sippenspiel und sorgte für laute Lacher, kleine & große Wettkämpfe und das typische Chaos, das uns noch enger zusammenschweißte. Neben den Spielen prägten auch gemeinsames Singen, gegenseitige Unterstützung bei schwierigen Passagen und die kleinen Rituale den Alltag: ein aufmunterndes Wort am steilen
Hang, das Teilen der letzten Schokoriegel, das gemeinsame Sortieren von Ausrüstung — das alles machte die Gruppe aus

Am elften Tag traten wir dann vollbepackt die Heimreise an — müde Beine, volle Schokoladenvorräte und viele Geschichten im Gepäck. In Schwabach warteten schon die Familien, und wir kamen mit müden, aber glücklichen Gesichtern zurück. Die Fahrt war eine gelungene Mischung aus Herausforderung und Erholung, bei der Zusammenhalt, Humor und Teamwork immer im Vordergrund standen.

Bilder und Text: Sippe Bullerbü

 

 

Wölflinge im Wald – Die Meute Rikki Tikki Tavi aus Bad Windsheim auf ihrer ersten Meutenfahrt

„Wichtel, Wichtel, Wichtel frei!“ schallt es über die Wiese bei Christelried, gleich darauf rennen die Kinder los um nicht sofort wieder gefangen zu werden.

Gemeinsam hat sich die Meute Rikki Tikki Tavi auf den Weg nach Christelried, zu ihrer ersten Meutenfahrt, gemacht. Dort ereilt sie der Hilferuf der Waldwichtel. Der Natur geht es immer schlechter. Die Menschen kennen sich immer weniger mit der Welt um sie herum aus. Die Wichtel benötigen die Hilfe der Kinder um daran wieder etwas zu ändern.

Und so werden am ersten Abend fleißig bunte Wichtelmützen befilzt, damit die Wichtel ihre Unterstützer*innen auch erkennen. Am nächsten Morgen machen sich die Pfadis auf den Weg um die Aufgaben der Wichtel zu lösen. So werden die vom Sturm zerstörten Häuser der Wichtel wieder aufgebaut, Müll gesammelt, Wasser gefiltert und vieles mehr. Nach einer Stärkung aus der Küche geht es am Nachmittag rund um den Wald weiter. Spielerisch entdecken die Kinder die Spuren der verschiedenen Tiere, die unterschiedlichsten Pilze und wie man in der Natur kreativ werden kann. Als Dank laden die Wichtel die Pfadfinder*innen abends noch zu einem Lagerfeuer mit Stockbrot und Tschai ein. Auch wenn der Teig zu Beginn etwas flüssig und eine echte Herausforderung war, fand die Meute eine Möglichkeit trotzdem gutes Stockbrot über dem Lagerfeuer zu backen. Am nächsten Morgen stand dann schon langsam der Abschied vom Haus und den Wichteln an. Nach einer Andacht und dem obligatorischen Putzen und Räumen machten sich die Kinder mit viele neuen Erlebnissen und Erfahrungen auf den Weg aus dem Wald nach Hause. Im Kopf schon voller Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt!

 

Christelried gerettet – Kohlekraftwerk kann nicht gebaut werden – Meutenfahrt der Erdmännchen

Gerade waren die Sommerferien vorbei, schon erreichte ein dringender Brief die Erdmännchen: Christelried, die Heimat von Hexe Christel, war kurz davor, ausgelöscht zu werden. Geschäftsleute wollten auf dem Gelände ein Kohlekraftwerk errichten – das konnten wir natürlich nicht zulassen. Kurzum ging es für uns also am 19.09.2025 auf nach Christelried. Dort angekommen wurden wir von Christel empfangen, die uns die Lage noch einmal ausführlich erklärte. Als eine der wenigen verbliebenen Hexen hatte sie sich in ihre Hütte im Wald zurückgezogen, um dort friedlich zu leben. Und nun war dieser Rückzugsort in Gefahr.

Doch zum Glück hatte Christel einen Plan: Mit einem Zauber sollte es gelingen, Christelried für die Außenwelt unsichtbar zu machen und so zu retten. Also machten wir uns an die Arbeit. Nach dem Aufbauen der Schlafzelte und einem stärkenden Abendessen halfen wir Christel dabei, mit einem Ritual die erste Phase des Zaubers zu beginnen. Richtig losgehen sollte es allerdings erst ausgeschlafen am nächsten Tag.

So standen wir voller Tatendrang am Samstagmorgen auf, um unserer Hexe unter die Arme zu greifen. Da wir für den notwendigen Zauber ein spezielles Artefakt brauchten, machten wir uns mithilfe einer alten Karte auf die Suche – immerhin mussten mächtige magische Gegenstände ja gut vor neugierigen Augen versteckt sein. So verbrachten wir den Vormittag damit, den Spuren der Karte zu folgen, bis wir schließlich ein geheimnisvolles Buch fanden – der nächste Hinweis.
Gestärkt durch ein ausgiebiges Mittagessen gingen wir dann den Geheimnissen des Buchs auf den Grund. Es führte uns zu verschlüsselten Zeichen auf dem ganzen Gelände, die wir nach und nach alle zusammensammelten. Schnell erkannten wir, dass es sich dabei um Morsezeichen und Runen handelte – natürlich nichts, was wir nicht übersetzen konnten.

Damit stellte sich uns schließlich ein finales Rätsel: das Artefakt war durch einen Zauber geschützt, der nur durch Teamwork überwunden werden konnte. Gemeinsam mussten wir eine anspruchsvolle Figur bilden, um so unseren Zusammenhalt unter Beweis zu stellen. Und tatsächlich: das Buch offenbarte uns so den Ort, an dem das Artefakt zu finden war.
Erfreut darüber, das Artefakt gefunden zu haben, aßen wir im Anschluss zu Abend und feierten danach gemeinsam am Lagerfeuer. Stockbrot durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Christel war nun in der Lage, ihren Schutzzauber zu sprechen und schaffte es, Christelried vor den Augen der Außenwelt zu verbergen.

So gingen wir an diesem Abend glücklich ins Bett. Am darauffolgenden Tag bauten wir unsere Zelte wieder ab, verabschiedeten uns von Christel und reisten wieder in Richtung Heimat. Ein weiteres Abenteuer war überstanden und wir hatten viel zu berichten 😀

Text: Johannes Mändl
Bilder: Pia Halbedl, Carl Zanders

 

Fjord and Furious – Großfahrt der Runde Haie 2 (nicht im Kino)

August 2022 – Großfahrt der Haie nach Schweden. Das epische Finale nach zehn Jahren Gruppenzeit, ein krönender Abschluss. Eigentlich ein wunderschönes Ende für eine fantastische gemeinsame Zeit. Eine spannungsgeladene Geschichte mit Happy End. Doch nicht mit uns! Wir sagen NEIN! zu einem Ende und JA! zu einem Staffelfinale mit „to be continued“. Und nachdem wir das auch so meinen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, um eine Fortsetzung zu produzieren. Entsprechend präsentieren wir nach langer Arbeit nun stolz Staffel 2 der Haie-Saga: „Fjord and Furious“. Film ab!
Wir befinden uns drei Jahre nach den Geschehnissen von Staffel 1. Es ist der 03. August 2025, die Haie treffen sich am bekannten Gemeindehaus. Das Ziel diesmal: Nicht nur eins, sondern gleich drei skandinavische Länder in 14 Tagen bereisen.
Der Unterschied zur letzten Staffel: Es wird auf Autos statt auf Züge gesetzt. Mit zwei vollgeladenen Kofferräumen geht es für unsere acht Reisenden also gen Norden. Und hier lässt die Action nicht auf sich warten: direkt zu Beginn machen sie Kopenhagen unsicher, besichtigen die Burgen und den Hafen der Stadt und erkunden die unzähligen Läden bis ins kleinste Detail.
Aber die Zeit ist knapp: Kaum sind die dänischen Leckereien verdaut, geht es auch schon weiter nach Schweden. Da Schweden allerdings bereits in Staffel 1 Ziel war, wird hier nur eine kurze Nacht verbracht, um danach frisch gestärkt nach Norwegen zu fahren. Und Norwegen hat es in sich: Auf dem Programm steht alles. Vom Baden im See über Angeln und Kochen über offenem Feuer bis hin zu Rugby-Spielen und Offroad-Fahrten ist für jeden Zuschauer etwas dabei. Auch ein Tag in Oslo und eine anspruchsvolle Gratwanderung über einen Fjord stehen im Drehbuch. Auf Norwegen folgt schließlich das letzte skandinavische Land, bei dem es sich nach einem spannenden Plottwist doch noch einmal um Schweden handelt („back to the roots“). Drehorte sind hier ein Nationalpark mit phänomenalem Wasserfall, ein Wald mit wilden Elchen, eine bezaubernde kleine schwedische Siedlung und der größte See Schwedens, welche alle wunderbar von unseren Reisenden in Szene gesetzt werden.

Und so haben es unsere Protagonisten schließlich geschafft, ihr Ziel zu erreichen. Nicht nur haben sie innerhalb von zwei Wochen drei verschiedene Länder bereist, sondern auch Staffel 1 mit ihrer grandiosen Darbietung vollkommen in den Schatten gestellt. Bleibt also nur noch eine Frage offen: to be continued?

 

Text: Jojo Mändl
Bilder: Pia Halbedl, Amelie Schoch, Johannes Stadick

 

 

„Survival“-Wochenende am Bucher Berg der Kugelfische im Juli 2025

Pfadfinderfahrt der „Kugelfische“ mit Regen, Kompass und Abenteuerlust
Am Wochenende vom 11.07. bis 13.07. traf sich die Pfadfindergruppe „Kugelfische“ für eine Fahrt zum Zeltplatz Bucher Berg. Drei Tage voller Herausforderungen, Naturerfahrung und Teamgeist mit allem, was dazu gehört: Regen, Lagerfeuer und natürlich jede Menge Spaß.
Härtetest beim Zeltaufbau
Schon kurz nach der Ankunft am Zeltplatz die erste schlechte Nachricht: Ein Gewitter nahte, und der Zeltaufbau wurde zum Wettlauf gegen die Zeit. Gut, dass wir das vorher in den Gruppenstunden geübt hatten, denn der Regenschauer zog nicht vorbei, aber das Zelt stand. Als Belohnung gab es eine große Portion Chili con Carne. Danach ein kurzes Lagerfeuer und ab ins Bett.
Thema: Survival!
Am Samstagmorgen wurde nach einem stärkenden Porridge das Thema der Fahrt bekannt gegeben: Survival. Los ging’s mit dem Basteln von Paracord-Armbändern. Diese bestehen aus reißfester Fallschirmleine und können im Notfall z. B. zum Bau von Unterständen, zum Befestigen von Ausrüstung oder als Schnur-Ersatz genutzt werden – praktisch und schick zugleich.
Biwakbau und Naturkunde
Am Nachmittag ging es in den Wald. Dort bauten die Kinder eigene Biwaks – notdürftige Unterkünfte aus Ästen, Laub und Moos. Im Anschluss lernten sie, wie man mit einer Nadel auf einem Blatt im Wasser einen einfachen Naturkompass bastelt und bekamen eine Einführung in Naturkunde: Trinkwasser filtern, essbare Kräuter erkennen, Pilze einschätzen – alles Wichtige, um in der Wildnis zu überleben.
Nachtwanderung mit Karte und Kompass
Nach dem Abendessen (Käsespätzle) kam der Höhepunkt des Wochenendes: In der Dunkelheit wurden die Kinder am Waldrand ausgesetzt. Wir Gruppenleiter waren dabei nur für den Notfall dabei und hielten ein paar Meter Abstand. Mit Karte, Kompass und Taschenlampe mussten sie sich den Weg zurück zum Lager selbst erschließen. Zwei Stunden echte Orientierung – für viele ein echtes Abenteuer und ein echter Test für Nerven, Mut und Teamarbeit.
Abschied nach dem Abenteuer
Am Sonntagmorgen wurde nach einer kleinen Brotzeit noch gemeinsam abgebaut und geputzt. Müde aber zufrieden, kamen wir dann am frühen Nachmittag wieder am Gemeindehaus an und waren froh und traurig zugleich nach diesem schönen Wochenende wieder Zuhause zu sein.
Bericht: Philipp Sextl, Hannes Lang
Bilder: Philipp Sextl
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