Pfadfinderfahrt der „Kugelfische“ mit Regen, Kompass und Abenteuerlust
Am Wochenende vom 11.07. bis 13.07. traf sich die Pfadfindergruppe „Kugelfische“ für eine Fahrt zum Zeltplatz Bucher Berg. Drei Tage voller Herausforderungen, Naturerfahrung und Teamgeist mit allem, was dazu gehört: Regen, Lagerfeuer und natürlich jede Menge Spaß.
Härtetest beim Zeltaufbau
Schon kurz nach der Ankunft am Zeltplatz die erste schlechte Nachricht: Ein Gewitter nahte, und der Zeltaufbau wurde zum Wettlauf gegen die Zeit. Gut, dass wir das vorher in den Gruppenstunden geübt hatten, denn der Regenschauer zog nicht vorbei, aber das Zelt stand. Als Belohnung gab es eine große Portion Chili con Carne. Danach ein kurzes Lagerfeuer und ab ins Bett.
Thema: Survival!
Am Samstagmorgen wurde nach einem stärkenden Porridge das Thema der Fahrt bekannt gegeben: Survival. Los ging’s mit dem Basteln von Paracord-Armbändern. Diese bestehen aus reißfester Fallschirmleine und können im Notfall z. B. zum Bau von Unterständen, zum Befestigen von Ausrüstung oder als Schnur-Ersatz genutzt werden – praktisch und schick zugleich.
Biwakbau und Naturkunde
Am Nachmittag ging es in den Wald. Dort bauten die Kinder eigene Biwaks – notdürftige Unterkünfte aus Ästen, Laub und Moos. Im Anschluss lernten sie, wie man mit einer Nadel auf einem Blatt im Wasser einen einfachen Naturkompass bastelt und bekamen eine Einführung in Naturkunde: Trinkwasser filtern, essbare Kräuter erkennen, Pilze einschätzen – alles Wichtige, um in der Wildnis zu überleben.
Nachtwanderung mit Karte und Kompass
Nach dem Abendessen (Käsespätzle) kam der Höhepunkt des Wochenendes: In der Dunkelheit wurden die Kinder am Waldrand ausgesetzt. Wir Gruppenleiter waren dabei nur für den Notfall dabei und hielten ein paar Meter Abstand. Mit Karte, Kompass und Taschenlampe mussten sie sich den Weg zurück zum Lager selbst erschließen. Zwei Stunden echte Orientierung – für viele ein echtes Abenteuer und ein echter Test für Nerven, Mut und Teamarbeit.
Abschied nach dem Abenteuer
Am Sonntagmorgen wurde nach einer kleinen Brotzeit noch gemeinsam abgebaut und geputzt. Müde aber zufrieden, kamen wir dann am frühen Nachmittag wieder am Gemeindehaus an und waren froh und traurig zugleich nach diesem schönen Wochenende wieder Zuhause zu sein.
Bericht: Philipp Sextl, Hannes Lang
Bilder: Philipp Sextl
Bilder: Philipp Sextl
