Das Experiment: Wie man eine Sippenfahrt in Corona-Zeiten plant

Für die Sippe Haie ging es am Freitag den 16. Oktober los in Richtung Schweinbach zur ersten Sippenfahrt in diesem Jahr. Sowohl für die Sippe als auch für die Leiter eine neue Erfahrung, da die Anreise komplett mit Mundschutz ablief und dann war uns auch das Haus noch völlig unbekannt. Nach einer kleinen Orientierungsphase haben wir das Haus schließlich gefunden und erst mal das Gelände erkundet während Tobi das Haus inspizierte. Danach wurde erst einmal das Hygienekonzept vorgestellt, damit wir überhaupt alle ins Haus dürfen. Drinnen angekommen haben wir dann erst mal mit Abstand unsere Betten bezogen, während Chris für uns gekocht hat. Für uns als Sippe war es schön, denn wir wurden von vorne bis hinten bedient. Uns wurde das Essen auf den Tellern serviert und Trinken wurde uns auch an den Tisch gebracht. Das Beste aber war, dass wir nicht abspülen mussten (für einige auch schade, weil es keine Belohnung gab). Dann nach dem Abendessen wurde zum großen Pfadi-Casino eingeladen, wir kamen also alle ganz schick mit Kluft und Halstuch und haben an diversen Spielen unser Glück versucht.

Jedoch sollte der Abend jäh unterbrochen werden. Ein Anruf eines Elternteils riss uns in die Wirklichkeit zurück, einer von uns musste abgeholt werden, denn er musste sich testen lassen, da in seiner Klasse jemand positiv getestet wurde.

Aufgrund der daraufhin mangelnden Teilnehmerzahl und aus Sicherheitsgründen haben wir uns dann dazu entschlossen die Fahrt am nächsten Morgen vorzeitig beendet. So scheiterte also leider das Experiment. Dieser Fall hat uns gezeigt wie wichtig die Einhaltung des Hygienekonzeptes ist und warum wir so darauf achten müssen.

Aber man muss auch das Gute sehen, wir aber vermutlich den Rekord für die kürzeste Sippenfahrt aufgestellt diese hat alles in allem nämlich nur ungefähr 22 Stunden gedauert. Spaß hatten wir trotzdem jede Menge und wir freuen und darauf bald mal wieder eine längere Fahrt machen zu dürfen.  Und übrigens war das Ergebnis unseres Getesteten negativ.

Text und Bilder: Tobias Sommer