Zauberei in Rogwarts!

Willkommen in Rogwarts! Unser Harry-Potter-Wochenende begann am Freitagabend, nachdem die meisten Zauberer und Hexen mit dem Rogwartsexpress zu unserem Schlösschen angereist waren. Dort angekommen, wurden wir von Harry Potter, Ron Weasly und Nevil Longbottom herzlich in Empfang genommen und zunächst mit einem magischen Abendessen gestärkt, bevor es auf den spannenden Teil des Abends zuging…Die Häuserverteilung! Mit Sätzen wie: „Hmm…Schwierig, äußerst schwierig…Ich weiß!…GRIFFINDOOOR!“  oder „Das ist leicht. Na klar, RAVENCLAW!“ wurde jeder der Zauberer und Hexen vom sprechenden Hut in eines der uns wohlbekannten Häuser Griffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin eingeteilt. Nach jener aufregenden Zeremonie rief für die Kleineren unter uns bereits das Bett, während für den restlichen MTA noch eine Chorprobe und ein gemütlicher Singeabend auf dem Programm standen.

Um gut gelaunt und gut gesättigt in den Tag starten zu können, wurden alle Rogwarts-Schüler*innen und -Lehrer*innen zunächst mit „English breakfast“ versorgt. Mit wahlweise Bacon, Rührei, Baked Beans, Porridge und Toast konnte jeder seinen Teller füllen! Im Anschluss besuchten alle Zauberer und Hexen häuserweise Workshops. Bei „Verteidigung gegen die Dunklen Künste“ wurde mit Zaubersprüchen wie „Stupor!“ (Schockzauber), „Expelliarmus“ (Entwaffnungszaber) oder „Expulso“ (Explosionszauber) um sich geworfen. Ein Stockwerk tiefer, in der Küche, wurde das Brauen von Zaubertränken erlernt und in der Werkstatt konnte der Kreativität beim Schnitzen des eigenen Zauberstabes freien Lauf gelassen werden. Auch das Quidditch spielen muss natürlich jeder richtige Zauberer beherrschen, weshalb auch dies Teil der Workshops war. Beim letzten Workshop war schließlich eine Zauberprüfung (auch als Extremrätsel bekannt) zu absolvieren. Danach standen Mittagessen, Meuten- und Sippenstunde und schließlich ein Zaubervölkerball-, sowie ein Quidditch-Spiel auf dem Plan. Hüter, Jäger, Treiber und Sucher gaben dabei auf dem großen Spielfeld ihr Bestes. Nach den anstrengenden sportlichen Aktivitäten wurden wir mit selbstgebackenen Scones, Kuchen und selbstgebrautem Butterbier belohnt. Anschließend wurde bis zum Abendessen noch fleißig gesungen.

Gerade als alle, vollgegessen und glücklich, die Erlebnisse des Tages austauschten, kam plötzlich einer der Schüler in den Speisesaal getaumelt und wurde gleich darauf ohnmächtig…Ein Todesser war in Rogwarts eingebrochen und musste so schnell wie möglich wieder verscheucht werden! Zunächst versuchten wir mit allen erlernten Zaubersprüchen den Todesser loszuwerden. Dies hatte jedoch nur geringen Erfolg. Doch dem Zauberwesen war ein Fehler unterlaufen: Es hatte einen Zettel verloren auf dem „Geheimwaffe: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _“ zu lesen war. Direkt machten sich im Schloss alle auf die Suche, um das Rätsel zu lösen. Mit vereinten Kräften gelang es uns, genug Zettel zu finden, um die leeren Kästchen mit dem Wort „Sup-erc-ali-fra-gil-ist-ice-xpi-ali-get-isch“ füllen zu können. Mit jenem Zauberspruch und den zuvor gebauten Zauberstäben gelang es uns zum Glück, den Todesser zu vertreiben und Rogwarts zu retten! Ein Hoch auf die Zauberei!

Doch der Abend war noch nicht vorbei! Nach einer Singe-Runde fand noch ein Nachtgeländespiel für Sippe und Ältere statt, bei dem zwei Teams versuchen mussten sich gegenseitig Kelche zu klauen. Dieser Abendsport sorgte dafür, dass alle erschöpft, aber dennoch zufrieden ins Bett fallen konnten.

Am nächsten Tag wurde unser gemeinsames Wochenende mit Chorproben, der Auflösung der Zauberprüfung und der Präsentation der häuserweise geschriebenen magischen Lieder/Gedichte, sowie den selbst gemalten magischen Bildern abgerundet.

Januar 2020
Text von Mia Lindenmeyer